Home Berichte Pfingstfreizeit 2003 in Oberotterbach
PDF Drucken E-Mail

vom 1. bis 12. Juni 2003

Was machen 15 Leut aus Karlsruhe 12 Tage im Pfälzer Wald zwischen Bad-Bergzabern und Wissembourg?


Ein paar Antworten gefällig? Na dann mal los?



Sie machen das Freibad in Bad-Bergzabern unsicher und ärgern sich über den strengen Bademeister, der sie nur brav auf dem Po die Rutsche runter lässt. Gott sei Dank hat der nicht immer Dienst.

Sie klettern auf den Stäffelsturm und drohen Silkes Rucksack runterzuwerfen. Sind ja nur 35 Meter.





Sie singen von früh bis spät eine Hymne über Joshi (Der Märchenprinz: „Ich verlasse die Disco, denn der Joshi ist a Mörder...). Joshi singt nicht mit.

Sie freuen sich über den Reisser...

Sie versuchen in Rollenspielen eine türkische Putzfrau oder eine genervte Mutter darzustellen.

Sie spielen Kuhhandel, Arschloch, Ligretto, 6 nimmt, Skat bis zum geht nicht mehr.

Sie lassen Frithjof beim Tikal nicht mitspielen, weil der immer gewinnt.

Sie sitzen nach dem Essen ziemlich lang am Tisch, wenn sie sich nicht benommen haben und hoffen darauf, dass Frithjof die Restsitzzeit auf Bewährung aussetzt.


Sie geraten mit den Rädern in einen Gewitterschauer und werden ziemlich nass.

Sie veranstalten vor dem Haus eine Wasserschlacht, weil sie ja im Regen eh nass geworden sind.

Sie lassen sich ihre Sonnenbrände eincremen, obwohl die längst verheilt sind.

Sie lassen die Gerüchteküche brodeln.

Sie gehen Minigolfspielen und verhungern dabei fast, weil Silke zu wenig zu Essen eingepackt hat.




Sie entdecken, dass Wilderer den Westwallbunker im Berg missbrauchen um gewilderte Tiere auszunehmen.

Sie stellen fest, dass die anderen stinken : „Du stinkst, Du auch“; Und manche duschen so selten, dass diese Behauptung auch noch nicht ganz unplausibel klingt.

Sie fallen auf Grillstellen. Gut dass erst am nächsten Tag gegrillt wird.

Sie dehnen die Radltour nach Landeck ins Ewige aus, weil sie wirklich an jeder Bank stehen bleiben um sich hinzusetzen. Jetzt wissen sie, wie viele Bänke es in der Pfalz gibt.

Sie zaubern für das Bergfest ein wunderbares Vier-Gänge-Menü, wobei die Betreuer Küchenverbot haben.

Sie rennen wie besessen beim Vampierspiel stundenlang durch den stockdunklen Wald.

Sie amüsieren sich auf dem Wissembourger Volksfest und treiben Frithjof zum erstenmal seit 16 Jahren wieder in ein Fahrgeschäft, der Riesenkrake.

Sie bewundern das Feuerwerk in Wissembourg.

Sie besuchen das Westwallmuseum und wundern sich über den Bauwahn der Vorkriegszeit (17.000 Bunker an der deutschen Westgrenze).




Sie haben bis zum Schluss Bammel vor der Tour nach Nothweiler, obwohl Silke und Frithjof schon am Samstag beschlossen haben, dort nicht hinzufahren, es aber nicht verraten.

In dem sie auf dem Boden des Gruppenraumes schlafen, protestieren sie dagegen, dass Frithjof nicht sagen will, welche Bemerkung über Kevin, Christin und Marcus er sich gerade noch verkniffen hat und welcher Informant ihn überhaupt auf die Idee gebracht hat. Um 6:00 Uhr wird die Demonstration beendet, der Informant ist bis heute nicht enttarnt. (Wir können also nächstes Jahr weitermachen...)


Sie entdecken, dass Christin ein Marsmensch ist. Und Felix auch.

Im Krimispiel überführen sie Julian alias Prinz Eduard den Grafen ermordet zu haben. Er verstrickt sich total in Widersprüche.

Bei der dreiteiligen Putzralley unterliegt das Mädchen-Dreier-Zimmer knapp um einen Punkt dem Buben-Vierer-Zimmer. Das schafft Ärger.


Sie freuen sich darüber, dass sich Silke tatkräftig als Beziehungsberaterin einsetzt (nicht ohne Erfolg übrigens)

Sie leeren 16 Gläser Nuss-Nougat-Creme.

Sie freuen sich nach 12 Tagen auch wieder auf zu Hause.

Hab ich was vergessen?

Eine Mail reicht und ich werde es ergänzen.